Röntgenbilder in Farbe


3D-Röntgenaufnahme eines Handgelenks mit Armbanduhr: Die Knochen erscheinen weiß, das weiche Gewebe rot. © MARS Bioimaging Ltd
Schluss mit schwarzweiß: Wissenschaftler haben zum ersten Mal eine Röntgenaufnahme in Farbe erstellt. Möglich machte dies ein neuartiger Scanner, der auf einer ursprünglich für den Teilchenbeschleuniger LHC entwickelten Technik beruht. Das Gerät registriert jedes ankommende Strahlungsteilchen und kann deren unterschiedlichen Energien farbig darstellen – dadurch erlaubt es eine einfache Unterscheidung von Gewebetypen. Die Entwickler versprechen sich genauere Bilder und bessere Diagnosen.

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Ob für einen Blick in den Kiefer oder das verknackste Sprunggelenk: Die Röntgendiagnostik ist aus der Medizin kaum noch wegzudenken. 1,7 Mal wird jeder Deutsche pro Jahr mithilfe der unsichtbaren Strahlen durchleuchtet, die Wilhelm Conrad Röntgen bereits vor mehr als 120 Jahren entdeckte. Das Röntgen ist ein altes Verfahren – und das sieht man ihm trotz aller Fortschritte an. Denn obwohl die Bilder mittlerweile digital verarbeitet werden, hat sich eines bis heute nicht geändert: Röntgenaufnahmen sind schwarzweiß.

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