Theologe: Kirche hat Pillen-Verbot als Irrweg erkannt


© Bild: picture alliance / blickwinkel /McPHOTO
1968 sorgte ein Aspekt von „Humanae vitae“ für weltweite Kritik: Der Papst verbot Katholiken den Gebrauch von Verhütungsmitteln. Laut einem Theologen hat sich in der Kirche inzwischen aber ein Wandel vollzogen.

katholisch.de

Der Papst und viele Bischöfe haben nach Ansicht des Moraltheologen Eberhard Schockenhoff das Verbot künstlicher Empfängnisverhütung „als Irrweg erkannt“. Benedikt XVI. und erst recht Papst Franziskus seien bei diesem Thema weit zurückhaltender als ihre Vorgänger, sagte Schockenhoff der Wiener Presseagentur Kathpress (Donnerstag). „Ein Papst kann nicht einfach seine Vorgänger korrigieren und sagen, der hat sich geirrt, sondern er versucht einfach, das nicht mehr mit der gleichen Lautstärke und Verbindlichkeit einzufordern.“

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