Die Zahl der Moscheen in Berlin steigt


Großer Zulauf. In Berlin stieg in den vergangenen zwölf Jahren die Zahl der Moscheen und Gebetsräume auf 98.Foto: Mike Wolff
Etwa 250.000 bis 300.000 Muslime leben in der Hauptstadt. Die Vielfalt der Gemeinden nimmt zu. Ihre Gebetsräume liegen aber meist im Westen – und oft in Hinterhöfen, wie eine neue Studie zeigt.

Von Sabine Beikler | DER TAGESSPIEGEL

Die Zahl der Moscheen in Berlin steigt. Wöchentlich wird in 98 islamischen Gebetsräumen und Moscheen in Berlin das Freitagsgebet abgehalten – etwa 20 mehr als noch vor zwölf Jahren. Davon sind sieben Moscheen und 91 zu Gebetsräumen umfunktionierte Räumlichkeiten. „Viele davon befinden sich in Hinterhöfen“, sagte Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus am Montag bei der Vorstellung der Studie „Islamisches Gemeindeleben in Berlin“ im Auftrag der Senatskulturverwaltung. In der Hauptstadt leben schätzungsweise 250.000 bis 300.000 Muslime, von denen etwa 20 Prozent in Verbänden organisiert sind. Diese Zahlen seien Schätzungen, betonte Mathias Rohe vom Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa.

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