Pistolen aus dem 3D-Drucker


Er nennt sich „Crypto-Anarchist“: Cody Wilson Bild: Susannah Ireland /eyevine
Cody Wilson hat etwas für Pistolen übrig und will, dass jeder den Finger am Abzug haben kann. Deshalb stellt er Anleitungen für den 3-D-Druck ins Netz – und kommt damit durch.

Von Michael Hanfeld | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der 1. August wird ein schwarzer Tag für die Menschheit. Für Cody Wilson ist es ein Feiertag. Denn dann legt der ehemalige Jurastudent mit seiner Website wieder los, die er vor fünf Jahren schließen musste. Damals kam ihm das amerikanischen Außenministerium in die Quere und drohte mit strafrechtlichen Konsequenzen. Cody Wilson hatte eine Waffe entwickelt, die man im 3-D-Drucker ausdrucken kann. 129 Euro kostet sein „Liberator“. „Glückseligkeit“, sagt der Waffennarr aus Texas, „ist eine Waffe aus dem 3-D-Druck“. An diesem „Glück“ wollte Wilson alle teilhaben lassen, und so stellte er die Anleitung zum Bau seiner 3-D-Waffe online. Binnen Kurzem wurde sie hunderttausendfach kopiert. Jetzt wird er sein Portal für die Freunde selbstgemachter Waffen wieder öffnen. Cody Wilson gibt Feuer frei. Am 1. August, teilt er jubelnd mit, beginne „das Zeitalter von Waffen zum Herunterladen“.

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