Wegen Ausgrabungen: Großmufti fürchtet „Judaisierung“


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Israel lässt unter dem Tempelberg archäologische Grabungen durchführen. Für den Großmufti von Jerusalem, Mohammed Ahmed Hussein, ist klar: Hier sollen islamische Funde zerstört werden.

katholisch.de

Der Großmufti von Jerusalem, Mohammed Ahmed Hussein, hat archäologische Ausgrabungen Israels unter dem Tempelbergareal kritisiert. Mit den Grabungen in den Omayyaden-Palästen unter Teilen des islamischen Museums versuche Israel, islamische Funde in dem Gebiet zu zerstören und die Identität der Stadt zugunsten einer Judaisierung zu verändern, sagte er laut Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“ von Mittwoch in einer Stellungnahme.

Die Al-Aska-Moschee sei durch die Grabungen ernsthaft gefährdet, insbesondere im Falle eines Erdbebens, so der Geistliche weiter. Er rief die arabische und islamische Welt sowie die Vereinten Nationen zu schnellem Handeln auf. Israel bringe durch seine Politik Spannungen in die gesamte Region.

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