Liebe Christen, der Dialog mit der AfD ist beendet!


Die Christen lassen sich viel gefallen; so will es die Bibel. Aber jetzt muss Schluss sein. Lange Zeit haben wir sachlich vor dem Populismus der AfD gewarnt. Die Inhalte der Partei standen im Fokus, wenn etwa Kardinal Reinhard Marx das „Schüren von Fremdenfeindlichkeit“ oder die „einseitige Betonung nationaler Interessen“ monierte.

Björn Odendahl | katholisch.de

Das Ziel war klar: Vielleicht kann man sie mit Argumenten zu einem höflicheren Ton animieren, bestenfalls sogar zu einem politischen Umdenken.

Doch der inhaltliche Austausch mit der AfD und ihren Anhängern ist krachend gescheitert. Der angebliche Wunsch der Partei nach Dialog? Augenwischerei! Denn da, wo sie ihn bekommen hat, etwa auf dem Katholikentag, aber auch in Form von Gesprächsangeboten durch Bischöfe wie Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen) oder Ulrich Neymeyr (Erfurt), wurde er entweder nicht wahrgenommen oder zur Bühne für Propaganda.

Auch der Ton wurde mit den Jahren eher rauer als verständnisvoller, gegenüber Migranten wie auch gegenüber der Kirche. Kardinal Reinhard Marx muss sich noch heute als Verräter des christlichen Abendlandes bezeichnen lassen, weil er auf dem Jerusalemer Tempelberg die Deeskalation der Konfrontation in einer angespannten Situation vorzog. Bambergs Erzbischof Ludwig Schick ging sogar gerichtlich gegen Hass-Postings vor.

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