Zehntausende Teilnehmer bei #ausgehetzt-Demo in München


Gegen eine „Politik der Angst“ sind am Sonntag bei der Demonstration #ausgehetzt in München nach Veranstalterangaben insgesamt rund 50.000 Menschen auf die Straße gegangen, die Polizei sprach von 20.000 Demonstranten. Zu den rund 130 Unterstützern von #ausgehetzt gehören neben Organisationen wie Pro Asyl, ver.di, Attac und zahlreichen Flüchtlingshelferkreisen auch das Münchner Volkstheater und die Münchner Kammerspiele.

evangelisch.de

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte bei der Abschlusskundgebung, der soziale Frieden in München, Bayern und Deutschland sei durch Verrohung der Sprache, Scheindiskussionen und eine völlig falsche Prioritätensetzung „hochgradig gefährdet“.

Zu einer Plakataktion der CSU, die sich gegen die Demonstration richtete, sagte Reiter: „Es ist sinnvoller, im täglichen politischen Sprechen und Tun den politischen Anstand zu wahren, anstatt ihn nur zu plakatieren.“ In der Nacht zum Sonntag hatte die Partei Plakate mit der Aufschrift „JA zum politischen Anstand, NEIN zu ausgehetzt, Bayern lässt sich nicht verhetzen!“ entlang der Route der Demonstration aufhängen lassen.

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