„Religionsfreiheit führt im Ergebnis auch zu Religionsfrieden“


Seit Dienstag findet in Washington eine große internationale Konferenz zum Thema Religionsfreiheit statt. Drei Tage treffen sich Teilnehmer aus 80 Ländern. Nicht mit dabei sind China und Saudi-Arabien, dafür Bahrain und Ungarn. Seit April hat die Bundesrepublik zum ersten Mal einen eigenen Beauftragten für die weltweite Religionsfreiheit: Markus Grübel aus Baden-Württemberg, CDU-Bundestags-Abgeordneter und früherer Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

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Als Beauftragter für die weltweite Religionsfreiheit hat Markus Grübel drei Aufgaben:

1. Die Lage der weltweiten Religionsfreiheit beobachten.
2. Gespräche mit politisch Verantwortlichen und anderen Akteuren führen.
3. Alle zwei Jahre den Bericht der Bundesregierung zur Lage der Religionsfreiheit fortschreiben.

Davor war er Staatssekretär im Verteidigungsministerium. In beiden Funktionen gehe es um Sicherheit, Frieden, Freiheit und die Verteidigung von Menschenrechten: „Wenn wir schauen, wo es in der Welt Konflikte gibt und wie diese Konflikte entstanden sind – das ist eine Aufgabe für die Sicherheitspolitik wie für die Religion – dann stoßen wir drauf, dass Religionen oft die Ursache sind oder andere Konflikte verstärken. Darum hat beides viel miteinander zu tun.“

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