Dogmatiker: Benedikt XVI. schreibt Antijudaismus fort


Bild: brightsblog
Die Kritik am neuen Aufsatz von Joseph Ratzinger über das Verhältnis zum Judentum hält an. Nun meldet sich auch der Wuppertaler Dogmatiker Michael Böhnke zu Wort – mit einer Generalabrechnung mit dem emeritierten Papst.

katholisch.de

Der Wuppertaler Dogmatiker Michael Böhnke hat den neuen Aufsatz von Joseph Ratzinger zur Theologie des Judentums mit scharfen Worten kritisiert. In der im Münsteraner Forum für Theologie und Kirche veröffentlichten Stellungnahme wirft er dem emeritierten Papst vor, er würde „den durch Nostra aetate 4 überwunden geglaubten Antijudaismus – trotz aller Beteuerungen des Gegenteils – christologisch nur fortschreiben und zementieren“.

Die Veröffentlichung des Textes durch den Präsidenten der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, Kardinal Kurt Koch, räume mit „drei Legenden“ auf, so Böhnke.

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1 Comment

  1. Richtig! Nur etwas Verwunderung darüber, dass man zu Amtszeiten Benedikt XVI. nicht so deutlich aus den eigenen theologischen Reihen reden, schreiben und kritisieren bemerkte. Schon als Erzbischof v. München-Freising vertrat er diese Thesen.

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