Hirnstimulation stärkt das Gedächtnis


Gezielte Stromreize im Schlaf können unser Gedächtnis fördern. © Wavebreakmedia/ thinkstock
Doping fürs Gehirn: Eine gezielte Hirnstimulation mit schwachem Wechselstrom kann unser Langzeitgedächtnis stärken – und das im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf. Eine Studie zeigt: Wer nachts „unter Strom“ stand, konnte sich am nächsten Morgen offenbar genauer an Erfahrungen vom Vortag erinnern und meisterte bestimmte Aufgaben daher besser. Dies zeige, dass sich die natürliche Festigung von Erinnerungen im Schlaf mit dieser Methode optimieren lasse, so das Fazit der Forscher.

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Gesunder Schlaf ist lebenswichtig – auch für das Gehirn. In der nächtlichen Ruhephase sortiert unser Denkorgan all jene Dinge, die wir tagsüber erlebt haben. Wichtige neue Erkenntnisse wie Vokabeln, Namen und Fakten werden jetzt vom Kurzzeitspeicher im Hippocampus ins Langzeitgedächtnis im Neocortex befördert.

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