Steinzeit-Fund gibt Rätsel auf


Diese Reihen von Ritzspuren auf einer 35.000 bis 30.000 Jahre alten Mammutrippe könnten steinzeitliche Zählmarken sein – aber wofür? © Hilde Jensen/ Universität Tübingen
Kalender, Spielstände oder rituelles Muster? In einer Höhle der Schwäbischen Alb haben Forscher eine Mammutrippe entdeckt, die ihnen Rätsel aufgibt. Denn der gut 30.000 Jahre alte Fund trägt Reihen von Ritzungen, die von Steinzeitmenschen stammen müssen. Das Muster der Ritzmarken spricht dafür, dass mit ihnen etwas gezählt wurde – aber was? Noch ist unklar, ob es sich bei diesem Fund um einen Steinzeit-Kalender, um Spielstände oder Notizen zu bestimmten Tätigkeiten handelte.

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Die Höhlen der Schwäbischen Alb waren bereits vor 40.000 Jahren wichtige Rückzugsorte für unsere Vorfahren. Davon zeugen einzigartige Funde aus der Altsteinzeit, darunter die Venus vom Hohle Fels, die älteste Menschenfigur der Welt. Aber auch kunstvolle Tierfiguren und FlötenVogelknochen wurden in den inzwischen zum UNESCO-Welterbe erklärten Höhlen entdeckt.

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