Dieses Himmelsphänomen ist nur im Norden zu sehen


Leuchtende Nachtwolken, fotografiert im brandeburgischen Sieversdorf. Sie werden noch von der Sonne beschienen, während der Himmel sonst bereits dunkel ist Quelle: dpa
Norddeutsche können in klaren Sommernächten manchmal ein spektakuläres Phänomen beobachten: Wolken, die noch hell leuchten, während der Himmel bereits dunkel ist. Forscher zeigen jetzt: Der Mensch hat Einfluss auf sie.

DIE WELT

Sie sehen spektakulär aus und sind immer häufiger zu beobachten: Leuchtende Nachtwolken, die im Sommer über Teile Europas auftreten. Ihr häufiges Vorkommen werten Forscher als Beleg, dass der Klimawandel auch am Rand der Erdatmosphäre Auswirkungen hat, wie Franz-Josef Lübken vom Kühlungsborner Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) erklärt.

Leuchtende Nachtwolken sind in manchen klaren Sommernächten in Nordrichtung als silbern leuchtende Schleier zu sehen. Sie entstehen in mehr als 80 Kilometer Höhe, im oberen Bereich der mittleren Atmosphäre, wenn Wasserdampf zu Eiskristallen gefriert. Die Wolken können nur gesehen werden, wenn die Sonne zwischen 6 bis 16 Grad unter dem Horizont steht. Dann werden sie noch von der Sonne beschienen, während der Himmel sonst bereits dunkel ist.

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