Italien ermittelt gegen deutsche Flüchtlingsretter – Rettungsaktionen im Mittelmeer


Themenbild. dpa
Italien ermittelt einem Medienbericht zufolge gegen private deutsche Flüchtlingsretter. Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Trapani nahm Ermittlungen gegen mehr als 20 Helfer wegen des Verdachts der Unterstützung illegaler Migration nach Italien auf.

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Das meldet der „Spiegel“.

Unter den Betroffenen sind demnach Vertreter der Organisationen Ärzte ohne Grenzen und Save the Children. Zehn der Beschuldigten seien Crewmitglieder des Rettungsschiffs „Iuventa“ des Berliner Vereins „Jugend rettet“ gewesen. Es war vor knapp einem Jahr von den italienischen Behörden beschlagnahmt worden.

Die Ermittler in Trapani verdächtigen laut Bericht die Beschuldigten, mit libyschen Schleusern zusammengearbeitet zu haben. Ein paar Wochen vor Aufnahme der Verfahren in Trapani hatte die Staatsanwaltschaft in Palermo dem Bericht zufolge allerdings beantragt, Ermittlungen zu Rettungsaktionen im Mittelmeer einzustellen. Es gebe „keinerlei Beweise“ für eine Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen und Schleusern.