Mikroplastik heizt der Erde ein


Immer mehr Plastik verschmutzt die Umwelt – und setzt bei seinem Zerfall offenbar auch noch Treibhausgase frei. © Sarah-Jeanne Royer
Zerfall mit Nebenwirkungen: Mikroplastik stellt womöglich ein noch größeres Umweltproblem dar als bisher bekannt. Denn eine Studie zeigt: Zerfällt Kunststoff unter Einfluss von Sonnenlicht, werden dabei Treibhausgase wie Methan frei. Je weiter die Verwitterung voranschreitet und je kleiner die Plastikpartikel werden, desto stärker ist dieser Effekt. Mikroplastik sei demnach eine bislang unterschätzte Quelle klimarelevanter Gase, so die Forscher.

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Das Problem ist altbekannt: Unser Plastikmüll sorgt dafür, dass die Umwelt zunehmend mit Mikroplastik verseucht wird. Die winzigen Kunststoffteilchen schwimmen in Seen, Flüssen und in den Ozeanen, lassen sich in der Luft und auch im Boden nachweisen. Nehmen Tiere diese Plastikpartikel auf, können sie gesundheitliche Schäden davontragen. Und wir selbst gefährden uns womöglich ebenfalls. Denn über die Nahrungskette landet das Mikroplastik versteckt in Fischen, Salz, Honig oder Getränken auch in unserem Körper.

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