Haie: Profiteure des Massenaussterbens?


Urzeitliche Haie am Ende der Kreidezeit. Viele von ihnen überstanden das Massenaussterben – aber nicht alle… © Julius Csotonyi
Gewinner und Verlierer zugleich: Die Haie verdanken ihre heutige Artenvielfalt einer globalen Katastrophe – dem Massenaussterben am Ende der Kreidezeit. Denn Vergleiche fossiler Haizähne enthüllen, dass die zuvor dominierende Haiordnung damals stark dezimiert wurde. Dafür breiteten sich die Vorfahren der heutigen Grundhaie stark aus und legten so den Grundstein für ihre heutige Dominanz. Warum einige Haigruppen damals profierten und andere verschwanden, ist allerdings noch unklar.

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Haie gehörten schon in der Ära der Dinosaurier zu den Top-Prädatoren der Ozeane. Damals dominierten vor allem Arten aus der Ordnung der Makrelenhaiartigen (Lamniformes), unter ihnen Vorfahren der heutigen Weißen Haie, der Mako- und Sandhaie, aber auch des vor rund 2,6 Millionen Jahren ausgestorbenen Riesenhais Megalodon.

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