Im Rhein hat ein grösseres Fischsterben begonnen


Ein toter Fisch schwimmt im Rhein in Schaffhausen; vor allem Äschen leiden unter den hohen Wassertemperaturen. (Bild: Keystone/Melanie Duchene)
Lange schien es, als ob die auf kühles Wasser angewiesenen Äschen im Rhein der Hitze trotzen können. Inzwischen verenden aber immer mehr Fische. Der Fischereiverband übt derweil harsche Kritik an deutschen Bodensee-Fischern.

Neue Zürcher Zeitung

Die ganzen Massnahmen zur Verhinderung eines Fischsterbens haben doch nicht ausgereicht: Im Rhein hat ein grösseres Fischsterben eingesetzt. Dies teilte der Kanton Schaffhausen am Montag mit. Um 14 Uhr wird er zusammen mit den Nachbarkantonen am Rhein, Zürich und Thurgau, genauer über das Ausmass des Massensterbens und über weitere Massnahmen informieren. Am Wochenende wurde bereits rund eine Tonne toter Fische eingesammelt, wie der schweizerische Fischereiverband der Deutschen Presse-Agentur am Montag bestätigte.

Die Verantwortlichen hätten die möglichen Rettungs- und Entsorgungsmassnahmen bereits eingeleitet. Unter der Hitze leiden vor allem die Äschen. Ab 23 Grad zeigen diese Fische erste Stresssymptome. Bei 24 bis 25 Grad wird es heikel – diese Temperatur ist im Rhein mittlerweile erreicht. In Stein am Rhein wurden sogar schon 27 Grad gemessen.

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