Behördliche Schlampereien im Fall Staufen müssen noch aufgearbeitet werden


In dem Fall des Kindesmissbrauchs in Staufen wurden die Mutter und ihr Lebensgefährte zu langen Haftstrafen verurteilt. WELT-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen hat den Prozess verfolgt. Quelle: WELT
Im Missbrauchsfall von Staufen müssen die Täter lange hinter Gitter. Doch der Schock, der das Land erfasste, als die Vorfälle an die Öffentlichkeit kamen, ist noch nicht abgeklungen. Zu viele Fragen sind unbeantwortet.

Von Per Hinrichs | DIE WELT

Das Freiburger Landgericht hat im Missbrauchsfall von Staufen ein hartes Urteil gesprochen: Die Mutter des neunjährigen Jungen, die ihr eigenes Kind missbrauchte und an Freier verkaufte, muss für zwölfeinhalb Jahre ins Gefängnis; ihr Freund, der mutmaßliche Haupttäter, erhielt zwölf Jahre – mit anschließender Sicherheitsverwahrung.

Diese beiden Menschen, die Richter wie Gutachter als empathielos bezeichneten, verschwinden nun für lange Zeit hinter Gittern. Christian L., der für sich selbst die Sicherheitsverwahrung forderte, kommt womöglich nie wieder in Freiheit.

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Ein Gedanke zu “Behördliche Schlampereien im Fall Staufen müssen noch aufgearbeitet werden

  1. Rolo

    Toll ! In diesem unserem Lande können Individuen, wie dieser total gestörte Christian L., sogar ihr Strafmaß selbst fordern. (Auf „Sicherheitsverwahrung“ wären die Richter womöglich gar nicht draufgekommen.)

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