Personenkontrolle wegen Hautfarbe in Bochum war rechtswidrig


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  • Hautfarbe darf nicht Grund für Personenkontrollen sein
  • Schwarzer hatte nach Polizeikontrolle geklagt
  • Urteil aus erster Instanz gekippt

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Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am Dienstag (07.08.2018) entschieden, dass die Personenkontrolle eines Mannes unter anderem wegen seiner dunklen Hautfarbe rechtswidrig war. Der heute 43-Jährige war im November 2013 am Bochumer Hauptbahnhof kontrolliert worden. Seiner Ansicht nach haben die beiden Beamten ihn wegen seiner dunklen Hautfarbe ausgewählt. Deshalb hat der Wittener die Bundespolizei verklagt und am Dienstag Recht bekommen.

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