Möchten Sie sterben? Malware gegen Herzschrittmacher lässt Hersteller kalt


Ein Schrittmacher des US-Herstellers Medtronic (Bild: Medtronic )
Die Firma Medtronic sieht kein Problem darin, dass Hacker die Software in ihren Herzschrittmachern nach belieben manipulieren können.

Uli Ries | heise online

Zwei Hacker haben einen Hersteller von Herzschrittmachern und Insulinpumpen auf schwere Sicherheitslücken in dessen Produkten aufmerksam gemacht. Das Spektrum der Lücken reicht bis zur Installation manipulierter Firmware auf den Programmiergeräten zum Auslesen und Umprogrammieren der Herzschrittmacher – was dann natürlich zu im Zweifelsfall tödlichen Angriffen auf die implantierten Herzschrittmacher genutzt werden kann. Der Hersteller wurde vor 18 Monaten informiert, will aber dennoch kein Update liefern.

„Das war die frustrierendste Erfahrung meiner Karriere“, sagt Billy Rios während der Präsentation, die er im Rahmen der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas zusammen mit seinem Kollegen Jonathan Butts hielt. Die Kommunikation mit der US-Medizintechnikfirma Medtronic, die etwa Herzschrittmacher oder Insulinpumpen herstellt, gestaltete sich demnach als 18-monatige Hängepartie.

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