AfD will gegen ihre Wahlkampfhelfer klagen


„Franz Josef Strauß würde AfD wählen“ in München: Die Familie von Strauß wehrte sich gegen das Wahlplakat Quelle: dpa
Auf Plakaten ruft der „Verein für Rechtsstaatlichkeit und bürgerliche Freiheiten“ dazu auf, AfD zu wählen. Die Partei wehrt sich jetzt juristisch dagegen. Die Hintergründe sind pikant: Es geht um illegale Parteienfinanzierung.

DIE WELT

Seit mehr als zwei Jahren wirbt der „Verein für Rechtsstaatlichkeit und bürgerliche Freiheiten“ massiv für die AfD. Auf Plakaten und in Gratiszeitungen wird dazu aufgerufen, die Partei zu wählen. Bekannt wurde ein Plakat mit der Aufschrift: „Franz Josef Strauß würde AfD wählen“ und dem Konterfei des früheren CSU-Chefs. Jetzt will die AfD gegen ihre eigenen Unterstützer klagen, nachdem der Verein nicht auf ein Abmahnschreiben der Partei reagiert hat. Das berichten WDR, NDR und  „Süddeutsche Zeitung“.

Bislang hatte die AfD die für sie kostenlose Unterstützung hingenommen. Seit einiger Zeit übt jedoch die Bundestagsverwaltung Druck auf die Partei aus. Es steht der Verdacht der illegalen Parteienfinanzierung in bis zu zweistelliger Millionenhöhe im Raum. Deshalb will die AfD nun gegen die mittlerweile unerwünschte Wahlwerbung vorgehen.

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