Blaualgen: Gülle und Dünger belasten die Ostsee


Sorgen für ein rasantes Algenwachstum: zu viele Nährstoffe im Meer Quelle: picture alliance/dpa
Zu viele Nährstoffe aus der Landwirtschaft geraten ins Meer. Sie regen das Entstehen von Algenblüten an. Maßnahmen, um den Nährstoffeintrag zu verringern, greifen kaum – die Belastung des Meeres stagniert.

Von Teresa Dapp, Sascha Meyer | DIE WELT

„Baden verboten“ heißt es im Sommer regelmäßig an manchen Stränden von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Blüten von Blaualgen, die gesundheitsgefährlich sein können. Sie treten vor allem dann auf, wenn das Wasser besonders nährstoffreich ist – vor allem weil Dünger und Gülle über Flüsse ins Meer geschwemmt wurden.

Die Menge der Nährstoffe und Schwermetalle, die auf diesem Weg aus Deutschland in die Ostsee gelangt, geht seit 2006 nur leicht zurück. Insgesamt verzeichne man „stagnierende beziehungsweise leicht abnehmende Trends“, heißt es in einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen.

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