Erdoğan beschwert sich: USA bedrohen Türkei


Spannungen wegen in Türkei festgehaltenen US-Pastor Brunson – Türkischer Präsident sieht sein Land als Nato-Partner unzureichend gewürdigt

derStandard.at

Im Streit mit den USA hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan neue Vorwürfe gegen die Regierung in Washington erhoben. „Sie bedrohen uns“, sagte Erdoğan am Samstag vor Anhängern in der Provinz Ordu am Schwarzen Meer. Er kündigte an, dass die Türkei nicht nachgeben werde: „Man kann diese Nation nicht mit Drohungen zähmen.“

Hintergrund ist das Tauziehen um den US-amerikanischen Pastor Andrew Brunson, der wegen des Verdachts auf Spionage und Terrorvorwürfen in der Türkei unter Hausarrest steht. Die USA fordern seine Freilassung. „Schande, Schande! Sie ziehen einen Pastor einem strategischen NATO-Partner vor“, rief Erdoğan seinen Anhängern zu.

weiterlesen