Österreich: Regierung mit Erlass gegen unkontrollierte Schlachtungen


foto: apa/dpa/mohssen assanimoghaddam Die FPÖ will per Erlass die unkontrollierte Schlachtung von 25.000 Schafen pro Jahr unterbinden.
„Illegale Hinterhofschlachtungen“ sollen unterbunden werden. Die Regelung tritt kurz vor dem islamischen Opferfest in Kraft

derStandard.at

Kurz vor Beginn des islamischen Opferfests (heuer von 21. bis 24. August) setzt die Bundesregierung eine Regelung in Kraft, mit der „illegale Hinterhofschlachtungen“ unterbunden werden sollen. Der Erlass des Sozialministeriums gilt ab 15. August. Wie man bei der FPÖ meint, soll damit die tierquälerische und hygienisch gefährliche Tötung von rund 25.000 Schafen pro Jahr ein Ende finden.

Nicht eingegriffen werde damit in rituelle, ordnungsgemäß durchgeführte Schächtungen an dafür geeigneten Orten wie etwa koscheren Schlachtbetrieben, wurde von freiheitlicher Seite betont. Die Regelung werde schon länger vorbereitet. Im Mai hätten die Landestierschutzreferenten das Sozialministerium aufgefordert, die bestehende Ausnahmeregelung in Hinblick auf eine bessere Kontrolle des illegalen Schächtens zu überarbeiten.

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