Dieses Monstrum könnte das Plastikproblem im Meer lösen


Dieses Modell entstand in Marcella Hanschs Projekt „Pacific Garbage Screening“ und könnte helfen, das Meer von Plastikmüll zu befreien Quelle: Pacific Garbage Screening e.V.
Der Plastikmüll in den Weltmeeren wird immer mehr. Eine Aachener Architektin entwickelte für ihre Masterarbeit ein Modell, das Abhilfe schaffen könnte. Ihre Idee der 400 Meter langen Plattform ist geradezu revolutionär.

DIE WELT

Marcella Hanschs Plan ist ambitioniert: Sie will das Meer vom Plastik befreien. In einem Projekt für ihre Masterarbeit in Architektur entwickelte sie ein Modell, mit dem das tatsächlich möglich sein könnte. Die Idee für ihr Projekt mit dem Namen „Pacific Garbage Screening“ kam der 32-Jährigen in ihrem letzten Urlaub vor der Masterarbeit. Da wollte sie in Kapverden tauchen gehen – und war schockiert von den Massen an Plastikmüll, denen sie im Meer begegnete. „Ich bin dort durch Wälder schwebender Plastikteile geschwommen“, sagte sie gegenüber „Ze.tt“.

Die Idee: Eine schwimmende Plattform soll durch ihre spezielle Bauweise Plastikpartikel aus dem Wasser filtern. Meereslebewesen sollen nicht gefährdet werden – auch weil die Konstruktion ganz ohne Netze auskommt. Die 400 Meter lange Plattform soll mit ihrer bauchigen Form 15 Meter aus dem Wasser herausragen und unter der Oberfläche 35 Meter in die Tiefe gehen. Diese Tiefe wählte Hansch, weil Plastikteile bis zu 30 Meter unter die Wasseroberfläche gelangen können.

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