Zellen beim Selbstmord beobachtet


Breiten sich Krebszellen unkontrolliert aus, hat die Apoptose versagt. © Selvanegra/ thinkstock
Programmierter Zelltod: Forscher haben beobachtet, wie sich Suizidsignale innerhalb unserer Körperzellen ausbreiten. Demnach wandern diese den Zelltod auslösenden Signale wie eine Welle durch die Zelle – und zwar mit einer konstanten Geschwindigkeit von 30 Mikrometern pro Minute. Diese Erkenntnis könnte in Zukunft zu einem besseren Verständnis der sogenannten Apoptose führen und damit womöglich neue Ansätze im Kampf gegen Krankheiten wie Krebs eröffnen.

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Die Apoptose rafft jeden Tag Millionen unserer Zellen dahin – und das nur zu unserem Besten. Denn dieses zelluläre „Suizidprogramm“ stellt sicher, dass sich Körperzellen und Gewebe stetig erneuern können und potentiell schädliche Zellen eliminiert werden. Indem sie sich selbst zerstören, verhindern entartete Zellen beispielsweise die Ausbreitung von Krebs.

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