Nahles: Zeit mit meiner Tochter ist auch Gottesdienst


© Bild: dpa/Simone Kuhlmey
Auch wenn sie nach eigener Aussage „nicht ständig in die Kirche rennen“ muss: Für Andrea Nahles ist ihr Glaube wichtiger Teil ihres Lebens. In der „Bunten“ hat die SPD-Vorsitzende jetzt mehr darüber erzählt.

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Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles betet nach eigener Aussage „nicht jeden Tag, aber immer mal wieder“. Vor allem mit ihrer siebenjährigen Tochter Ella mache Beten besonders viel Spaß, sagte Nahles am Donnerstag in einem Interview der Illustrierten „Bunte“. „Wir haben eine kleine Variante entwickelt: ‚Komm, Herr Jesu, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast. Amen. Guten Appetit, keiner sagt ‚igitt‘. Haut rein'“, so die Politikern. Außerdem lese sie ihrer Tochter aus der Kinderbibel vor. Deren Lieblingsgeschichte sei „David gegen Goliath“. „Das war bei mir als Kind auch so, das Alte Testament fasziniert in dem Alter noch mehr als das Neue“, sagte die 48-Jährige.

Mit Blick auf ihren eigenen Glauben betonte Nahles, dass sie „nicht ständig in die Kirche rennen“ müsse, um Gott nah zu sein: „Manchmal lasse ich auch eine Sonntagsmesse einfach sausen, weil es der einzige Tag ist, an dem ich mit Ella in Ruhe frühstücken kann.“ Sie sage sich dann, dass das Zusammensein mit ihrem Kind auch Gottesdienst sei, so die Politikerin.

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