US-Intellektuelle: Ächtung der Todesstrafe durch Papst Franziskus „skandalös“


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Franziskus hatte die Todesstrafe Anfang August als unzulässig erklärt. Damit stelle er sich gegen lehramtliche Aussagen aus zwei Jahrtausenden, sagen die Verfasser eines offenen Briefes.

Die Presse.com

In den USA verstärkt sich der Widerstand gegen die von Papst Franziskus lehramtlich ausgesprochene Ächtung der Todesstrafe. In einem in der Religionszeitschrift „First Things“ veröffentlichten Brief an das Kardinalskollegium kritisieren 45 Universitätsprofessoren und andere Unterzeichner eine entsprechende Änderung des Papstes im katholischen Katechismus, wie Kathpress berichtet.

Diese Entscheidung sei „skandalös“, weil sie im Widerspruch zur Heiligen Schrift stehe, über die sich das Lehramt niemals hinwegsetzen dürfe. Die Autoren – darunter der in den USA lebende österreichische Philosoph Josef Seifert – fordern die Kardinäle auf, „Seine Heiligkeit zu beraten, dass es seine Pflicht ist, diesen Skandal zu beenden, den Paragrafen aus dem Katechismus zu streichen und das Wort Gottes unverfälscht zu lehren“.

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1 Comment

  1. „Das Wort Gottes unverfälscht zu lehren….“. Ausgerechnet Christen für die Todesstrafe !? Was hält man dort von dem 5. Gebot ? Oder überhaupt von Geboten ? Oder wie sieht es mit Nächstenliebe und Menschlichkeit aus, mit Bewahrung aller Komponenten der Schöpfung ? Welch´ ungeheure Heuchelei. Das wahre Gesicht fanatischer, verkommener Religioten. Pfui Teufel !

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