Salvini wird für Papst Franziskus zur Bedrohung


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Italien: Viele Katholiken wollen bei Migrationsfrage nicht mehr Papst Franziskus folgen sondern lieber dem italienischen Innenminister Salvini – Caritas: „Viele Katholiken nehmen den Heiligen Vater nicht mehr als geistlichen Führer wahr“

kath.net

Italiens Innenminister Matteo Salvini wird aufgrund seiner Migrationslinie zum heimlichen Oberhaupt der Katholiken in Italien. Dies berichtet die „Welt“ am Freitag. Anlass ist die Migrationsfragen und die nicht unumstrittene Linie des Vatikans und Papst Franziskus, dem immer weniger Katholiken in Italien folgen wollen. „Momentan gibt es deutliche Meinungsverschiedenheiten zwischen einem erheblichen Teil der Katholiken und den Vertretern der kirchlichen Hierarchie“, erklärt Luca Comodo, Leiter des Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Salvini wird in Italien immer beliebter, seine Partei ist von 17 auf 30 Prozentpunkte gestiegen. Und auch immer mehr Katholiken unterstützen den Innenminister.

Bei den Katholiken, die wenigstens einmal in der Woche die Messe besuchen, hat sich die Unterstützung für Salvini verdoppelt und lag im Juli bei fast 32 Prozent, die Beliebtheit von Papst Franziskus nimmt hingegen immer mehr ab.

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