
Wegen einer Gegendemonstration in Spandau des Berliner Bündnis‘ gegen Rechts wichen die Fans des verstorbenen Hitler-Stellvertreters in den Osten Berlins aus.
Bei rechtsextremen Aufmärschen zum Todestag des einstigen Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß und mehreren Gegendemonstrationen hat die Polizei am Samstag in Berlin 29 Menschen vorläufig festgenommen. Sechs Polizistinnen und Polizisten wurden nach Polizeiangaben vom Sonntag bei den Einsätzen verletzt, die sich auf die Stadtteile Spandau und Friedrichshain konzentrierten.
Die Polizei leitete insgesamt 45 Ermittlungsverfahren ein. Wegen Gegendemonstrationen sagten Rechtsextreme einen geplanten Aufmarsch in Berlin-Spandau ab und wichen in den Osten der Stadt aus. An einer Gegendemonstration in Spandau beteiligten sich mehr als 1000 Menschen, im Anschluss fand dort ein Demokratiefest mit tausenden Teilnehmern statt.