„Aufschieberitis“ liegt am Gehirn


Viele Menschen neigen dazu, Aufgaben aufzuschieben. Die neuronale Basis für diese Neigung haben Forscher nun aufgedeckt. © Brain Jackson/ iStock
Lieber morgen als heute: Wer unangenehme Aufgaben gerne aufschiebt, kann künftig seiner Hirnanatomie die Schuld geben. Denn wie eine Studie enthüllt, lässt sich der Hang zur Prokrastination an der Größe und Verknüpfung zweier Hirnareale ablesen. Ist ihr Zusammenspiel gestört, fällt die Handlungskontrolle schwer und wir schieben Dinge eher vor uns her, wie die Forscher berichten. Das Wissen um diesen Zusammenhang könnte möglicherweise helfen, neue Therapien bei starker „Aufschieberitis“ zu entwickeln.

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Wie gehen Sie neue Aufgaben an? Eher impulsiv und schnell? Oder arbeiten Sie systematisch einfach eine nach der andere ab? Oder gehören Sie vielleicht zu den Menschen, die sich zwar einen perfekten Plan machen, dann aber doch das meiste wieder aufschieben? Klar scheint: Ob jemand eher zur „Aufschieberitis“ neigt oder nicht, hängt stark von der Persönlichkeit ab.

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