Ein Brief des Papstes ist zu wenig


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Endlich, möchte man sagen. Endlich hat sich der Papst zur neuen Welle von Schlagzeilen über sexuellen Missbrauch durch Priester und dessen Vertuschung durch Bischöfe geäußert.

Ulrich Waschki | katholisch.de

Obwohl bekannt war, wann die Grand Jury in Pennsylvania ihren Bericht veröffentlichen wird, brauchte der Vatikan zwei Tage für eine Stellungnahme. Erst weitere vier Tage später äußerte sich der Papst selbst. Dennoch: Sein Brief an „das Volk Gottes“ in aller Welt ist ein richtiger Schritt.

Der Brief ist aber zu wenig konkret. Er sagt nicht, was schon getan wurde, um Missbrauch und Vertuschung zu verhindern. Und nicht, was noch getan wird, insbesondere gegen das Versagen der kirchlichen Führungsschicht. Mag sein, dass es diese Aussagen an vielen anderen Stellen gibt, aber hier hätten sie dann wiederholt werden müssen.

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