Ebola-Fieber ohne Ende


Mitarbeiter des Ebola-Behandlungszentrums in Mangina in der Provinz Nord-Kivu reinigen Gummistiefel. (Bild: Olivia Acland / Reuters)
Der neuste Ausbruch im Osten von Kongo-Kinshasa bedroht acht Millionen Menschen. Bei der Bekämpfung wird erneut ein Impfstoff eingesetzt.

Hermann Feldmeier | Neue Zürcher Zeitung

Nur wenige Tage nach dem Ende der letzten Ebola-Krise in der Provinz Equateur versetzte das tödliche Virus die Bevölkerung von Kongo-Kinshasa erneut in Schrecken. Nachdem Mitte Juli mehrere Mitglieder einer Familie aus Mangina in der Provinz Nord-Kivu an hämorrhagischem Fieber verstorben waren, verkündete das kongolesische Gesundheitsministerium am 28. Juli, dass es sich um einen neuen Ebola-Ausbruch handelte: den zehnten in dem zweitgrössten Land Afrikas. Als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) drei Tage später informiert wurde, war bereits ein Dutzend Menschen einen qualvollen Tod gestorben.

Derzeit sind 102 Erkrankungen bekannt und weitere 9 Patienten sind unter Beobachtung. 54 Menschen sind bereits verstorben. Die Zahl der Erkrankungen hat sich in den vergangenen zwei Wochen nahezu verdreifacht.

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