Twitter: Bots und Trolle schüren Impfskepsis


Die Meingungsmache zu Impfungen wird auf Twitter stark von Bots und Trollen beeinflusst, wie eine Studie enthüllt. © edisona, Don Stevenson/thinkstock
Gefakte Skepsis: Twitter-Bots und russische Trolle haben nicht nur den US-Wahlkampf beeinflusst – sie mischen auch in der Impf-Debatte kräftig mit. Eine Analyse enthüllt, dass solche Fake-Accounts vor allem impfskeptische Meldungen in den sozialen Medien verbreitet und geteilt haben. Nach Schätzungen der Forscher könnte sogar ein signifikanter Anteil der gegen Schutzimpfungen gerichteten Tweets von Bots und gekaperten Accounts stammen.

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Es ist schon paradox: Impfungen sind eine der wichtigsten Waffen der Medizin. Ihnen verdanken wir, dass tödliche Krankheiten wie Pocken, Tuberkulose, Diphterie oder Kinderlähmung bei uns kaum mehr vorkommen. Dennoch – oder gerade deswegen – nehmen in Deutschland, aber auch anderen Ländern Europas und in den USA, die Impfskeptiker zu. Die Folge dieser Impfmüdigkeit sind unter anderem zunehmende Ausbrüche von Masern und anderen bisher durch Impfungen zurückgedrängten Krankheiten.

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