Papst: Ich respektiere Geschiedene, aber…


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Es war die erste Generalaudienz des Papstes nach seiner schwierigen Reise zum Weltfamilientreffen in Dublin. Dabei sprach er über seine Begegnungen mit Missbrauchsopfern, den Zusammenhang mit dem Priestermangel und über gescheiterte Ehen.

katholisch.de

Papst Franziskus hat erneut für das Ideal der lebenslangen Ehe und Familie geworben. „Ich respektiere jeden“, sagte er mit Blick auf gescheiterte Ehen. „Aber das Ideal sind nicht die Scheidung, die Trennung, das Ideal ist nicht die Zerstörung der Familie. Das Ideal ist die geeinte Familie“, so das Kirchenoberhaupt am Mittwoch bei der Generalaudienz im Vatikan.

Es sei in Medien Mode geworden, von gescheiterten Ehen als etwas Normalem zu berichten, kritisierte Franziskus. Oft heiße es: „‚Der hat sich von dieser scheiden lassen, jene von jenem.‘ Und die Trennungen, ich bitte euch: Das ist eine schreckliche Angelegenheit“, so der Papst. Stattdessen betonte er die Zeugnisse der ehelichen Liebe, die Paare jeden Alters abgeben würden. Sie seien „wahre Lichtblicke“ und ein besonderes Geschenk Gottes, das jeden Tag in der „Hauskirche“ – der Familie – gepflegt werden müsse. „Wie sehr braucht die Welt eine Revolution der Liebe, der Zärtlichkeit! Und diese Revolution beginnt in der Familie.“

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