Entlassungen von Bischöfen bleiben die Ausnahme


Der Missbrauchsskandal hat die katholische Kirche wieder eingeholt. Papst Franziskus kündigt seit drei Jahren Durchgreifen gegen Bischöfe an. Doch wie das funktionieren soll, ist noch immer nicht klar.

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Vor drei Jahren sagte Franziskus dem Missbrauch den Kampf an. „Die Verbrechen und Sünden sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen können nicht länger geheim gehalten werden.“ Und: „Ich verspreche, dass alle Verantwortlichen Rechenschaft werden ablegen müssen.“

Das sagte Paspt Franziskus am 27. September 2015 in Philadelphia vor 300 Bischöfen aus aller Welt. Vorher hatte er Missbrauchsopfer getroffen. Nach der Rede herzte er Kardinal Theodore McCarrick, einen alten Recken der US-Kirche, hielt ihn bei den Händen, lachte, flüsterte ihm etwas ins Ohr. Seit Ende Juli ist McCarrick kein Kardinal mehr. Wegen sexueller Vergehen an Jungen, die noch nicht volljährig waren.

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