Zucker bindet „Ozonkiller“


Das ozonzerstörende Trichlorfluormethan ist seit Jahrzehnten verboten, wird aber illegal noch immer freigesetzt. © HG: NASA
Süßer Schadstoff-Fänger: Ein Zuckermolekül könnte dabei helfen, die Ozonschicht zu bewahren. Denn es fängt das ozonschädliche Trichlorfluormethan aus der Luft und hält es in seinem Inneren fest, wie Experimente belegen. Wenn man diesen Zucker beispielsweise in Filtern einsetzt, entfernt er effektiv das FCKW aus der durchströmenden Luft. Das könnte dazu beitragen, diesen in Asien noch immer illegal freigesetzten „Ozonkiller“ einzufangen, wie die Forscher berichten.

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Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) wurden jahrzehntelang in enormen Mengen als Kältemittel und Treibgas eingesetzt. Doch seit dem Montreal-Protokoll von 1987 sind sie als „Ozonkiller“ entlarvt und verboten. Denn diese halogenhaltigen Verbindungen lösen in der Ozonschicht eine zerstörerische Kettenreaktion aus. Seither schrumpft das Ozonloch über den Polen zwar wieder, aber gerade in den gemäßigten Breiten dünnt die Ozonschicht weiter aus.

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