De-Säkularisation: Kloster Neuzelle nach 200 Jahren neu gegründet


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Historischer Tag in Neuzelle: In dem kleinen brandenburgischen Ort ist am Sonntag ein neues Zisterzienserkloster gegründet worden. Sechs Mönche aus dem österreichischen Stift Heiligenkreuz beleben die klösterliche Tradition in dem Ort neu. Rund 1.800 Gläubige verfolgten die Gründungszeremonie.

Steffen Zimmermann | katholisch.de

Freudentag in Neuzelle: Nach rund 200 Jahren Unterbrechung ist am Sonntag in dem brandenburgischen Ort wieder ein Zisterzienserkloster errichtet worden. 750 Jahre nach der Gründung des ersten Klosters, das 1817 vom preußischen Staat geschlossen worden war, leben damit erstmals wieder dauerhaft Mönche in Neuzelle.

Die Neugründung des Klosters fand im Rahmen der jährlichen Bistumswallfahrt des Bistums Görlitz statt, auf dessen Gebiet Neuzelle liegt. Bei einem Wallfahrtshochamt in der Stiftskirche St. Mariä Himmelfahrt auf dem historischen Klostergelände verlas der Abt des österreichischen Zisterzienserstifts Heiligenkreuz, Maximilian Heim, in Gegenwart des Görlitzer Bischofs Wolfgang Ipolt die Gründungsurkunde des Klosters (siehe unten). Außerdem fragte er die sechs „Gründermönche“, die das klösterliche Leben in Neuzelle wiederbeleben sollen, nach ihrer Bereitschaft, in dem Ort an der deutsch-polnischen Grenze ein „monastisches Leben zur Ehre Gottes und dem Heil der ganzen Welt“ zu führen.

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