Wärmedepot im Randmeer der Arktis entdeckt


Schmilzt das Meereis der Arktis, so wird weniger Wärmestrahlung reflektiert – und die Erderwärmung beschleunigt sich Quelle: Getty Images/Westend61
Immer mehr warmes Wasser strömt in die zentrale Arktis. Noch ist es in einer tiefen Wasserschicht gefangen. Wird es frei, könnte das verheerend für das nordische Meereis werden.

Von Anja Garms | DIE WELT

Das Wasser der Arktis wird wärmer – und das Eis schmilzt immer schneller. Nun haben Wissenschaftler eine schlechte Nachricht: Sie konnten zeigen, dass es in den Tiefen des zentralen Nordmeeres ein Wärmedepot gibt. Das könnte künftig fatal werden.

Aber zunächst zu den Fakten: Mary-Louise Timmermans von der Yale University hat zusammen mit ihren Kollegen eine Studie im Journal „Science Advances“ veröffentlicht. Die Forscher haben das Kanadische Becken im Zentrum der Arktis untersucht. Über diesem Tiefseebecken liegt der Beaufortwirbel, eine windgetriebene Meeresströmung.

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