China: Neues Influenza-Virus entdeckt


Mit H7N4 könnte ein weiteres Influenza-Virus den Sprung auf den Menschen geschafft haben. © Science China Press
Vom Vogel zum Menschen: Ein neues Influenza-Virus ist in China erstmals von Gefügel auf den Menschen übergesprungen. Das Virus des Typs H7N4 besitzt Mutationen, durch die es an Zellen der menschlichen Atemwege binden kann. Dadurch kann es schwere Lungenentzündungen und Lungenschäden auslösen, wie Forscher berichten. Übertrage wurde dieses Influenza-Virus offenbar von Wildvögeln auf Hausgeflügel und über dieses auf den Menschen.

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Ob 1918, 1957 oder 1968: Viele Grippe-Pandemien der Vergangenheit haben ihren Ursprung in Vögeln. In ihnen entwickeln sich immer wieder Influenza-Viren, die durch Mutation und Rekombination die Fähigkeit erlangen, Menschen zu befallen. In den letzten Jahren geschieht dieser Artsprung besonders häufig in China, wo Mensch und Geflügel eng zusammenleben. So infizierten die Virenstämme H10N8, H6N1 und H7N9 immer wieder auch Menschen, einige drohten sogar Pandemie-Potenzial zu entwickeln.

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