Ein Drittel der Deutschen wirft Medien Fake News vor


30 Prozent der Deutschen glauben, dass Nachrichtenmedien bewusst falsche Meldungen verbreiten. Der internationale Durchschnitt liegt mit 60 Prozent sogar doppelt so hoch, wie eine Ipsos-Studie zeigt, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Zuerst hatte die Tageszeitung „Welt“ (Donnerstag) über die Ergebnisse berichtet. In der Türkei und Argentinien sei das Misstrauen in die Zuverlässigkeit von Meldungen mit 79 und 82 Prozent besonders hoch.

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45 Prozent der Deutschen gaben an, bereits auf Falschnachrichten hereingefallen zu sein, 38 Prozent sei dies noch nicht passiert. Der internationale Durchschnitt liegt mit 48 Prozent und 40 Prozent auf ähnlichem Niveau. In Deutschland denken lediglich 47 Prozent der Menschen, dass sie wahre Nachrichten vonFalschnachrichtenn unterscheiden können. 31 Prozent der Bevölkerung traut sich das der Studie zufolge nicht zu. Der internationale Durchschnitt liegt hier bei 63 zu 25 Prozent.

Man glaubt, was ins Weltbild passt

Außerdem gaben 62 Prozent der Deutschen an, dass der Durchschnittsbürger keinen Wert mehr auf gesicherte Fakten über Politik und die Gesellschaft lege, sondern einfach glaube, was in sein Weltbild passe. 24 Prozent widersprechen dieser Annahme. Der internationale Durchschnitt gibt mit 60 zu 30 Prozent ein ähnliches Bild ab.

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