Erhöht Schlafmangel das Alzheimer-Risiko?


Gesundes (links) und durch Alzheimer geschrumpftes Gehirn © NIH
Potenzieller Risikofaktor: Nächtliche Schlafstörungen könnten die Entstehung von Alzheimer begünstigen – oder zumindest ein erhöhtes Risiko anzeigen. Das legt nun eine Langzeitstudie nahe: Wer ständig müde war und tagsüber ungewollt einnickte, hatte demnach ein erhöhtes Risiko, Jahre später die für die Demenz typischen Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn zu entwickeln. Zwar ist ein kausaler Zusammenhang noch nicht bewiesen. Bestätigt sich der Verdacht, könnte sich daraus jedoch ein neuer Ansatz für die Prävention ergeben.

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Allein in Deutschland sind rund 1,3 Millionen Menschen von Alzheimer betroffen – Tendenz steigend. Trotz intensiver Forschung gibt es bisher jedoch kein wirksames Heilmittel, das diesen Patienten helfen könnte. Das liegt unter anderem auch daran, dass die genauen Ursachen und Auslöser der Alzheimer-Erkrankung noch immer unbekannt sind. Klar ist zwar, dass eine gewisse genetische Veranlagung bei der Entstehung dieser Demenz eine Rolle spielt. Daneben werden jedoch auch Faktoren wie Rauchen, Stress, die Ernährung und sogar Belastungen mit Feinstaub oder Aluminium als mögliche Einflussgrößen diskutiert.

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