Impfskepsis: Im Zeichen der Egozentrik


Einzelmeinungen zählen mehr als Fakten und Evidenz – diese Botschaft vermittelt David Sievekings Dokumentation »Eingeimpft«.

Von Natalie Grams | Spektrum.de

Zugegeben, die neue Dokumentation von David Sieveking hat mich emotional berührt – und wünscht man sich das nicht von einem Kinofilm? Normalerweise schon, aber in diesem Fall gibt es weitaus Wichtigeres. Es geht um eine junge Familie, die vor der Frage steht, wie und ob sie ihre Kinder impfen lassen soll. Eine Geschichte mitten aus dem Leben, und insofern bildet der Film sicherlich die Zweifel und Sorgen vieler junger Eltern ab. Diverse Rundfunkanstalten, Filmförderinitiativen und Medienstiftungen haben ihn unterstützt; die Deutsche Film- und Medienbewertung gab dem Werk das Prädikat »Besonders wertvoll«. All das verspricht Impfaufklärung im besten Sinn. Doch leider geschieht etwas ganz anderes, und zwar auf fatale Weise.

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