NRW will Islam-Reformkräfte stärken – Ditib als Partner raus



Die Politik will eine Loslösung der Ditib von Ankara. Das hatte erst Rot-Grün verlangt, dann Schwarz-Gelb vor einem Jahr. Getan hat sich: nichts.

Westfälische Rundschau

Die Landesregierung hat ihre Kooperation mit der Ditib als lange wichtigstem Islam-Ansprechpartner praktisch vollständig auf Eis gelegt. «Derzeit findet keine institutionelle Zusammenarbeit im Rahmen aktueller konkreter Projekte der Landesregierung mit der Ditib statt», sagte ein Sprecher des Integrationsministeriums auf Anfrage. Vor gut einem Jahr hatte NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) dem umstrittenen Moscheeverband Bedingungen für eine weitere Kooperation gestellt. Die Türkisch-Islamische Union Ditib dürfe in NRW «keine Erdogan-Politik vertreten», sonst scheide sie als Partner aus.

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