Dresdner Gen-Forscher planen Erbgut-Arche für die Nachwelt


Das Dresdner Sequenzierungszentrum hat zwei der 15 jetzt veröffentlichten Arten beigesteuert: darunter die „Große Hufeisennase“. Quelle: wikipedia
Forscher aus Dresden, New York und dem englischen Hinxton haben ein neues ehrgeiziges Genetik-Forschungsprogramm gestartet. Beteiligt sind 150 Experten aus aller Welt. Gemeinsam wollen sie qualitativ hochwertige, nahezu fehlerfreie und vollständige Genome aller 66 000 Wirbeltierarten der Erde erstellen.

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Forscher aus Dresden, New York und dem englischen Hinxton haben ein neues ehrgeiziges Genetik-Forschungsprogramm gestartet. Beteiligt sind 150 Experten aus aller Welt, darunter Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG), von der Rockefeller University in den USA und vom „Wellcome Sanger Institute“ in Großbritannien. Im „Vertebrate Genomes Project“ (VGP, deutsch: Wirbeltier-Genomprojekt) wollen sie gemeinsam „qualitativ hochwertige, nahezu fehlerfreie und vollständige Genome aller 66 000 Wirbeltierarten der Erde erstellen“. Diese Erbgut-Informationen möchten sie dann in einer digitalen Bibliothek, einer sogenannten „Genom-Arche“, für die Nachwelt speichern.

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