Kohlekommission: Angedeuteter Kompromiss schlägt hohe Wellen


Ein riesiger Schaufelradbagger baut Kohle im Tagebau ab. Foto: dpa
Der über einen Medienbericht angedeutete Kompromiss der Kohlekommission zum Ausstieg aus der Braunkohle hat in Ostdeutschland viel Kritik hervorgerufen.

Kölner Stadt-Anzeiger

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte Aufklärung zur Arbeit der Kohlekommission. Das Gremium sei obsolet, wenn es Vorfestlegungen gebe, sagte der Regierungschef am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. „Die Arbeit der Kommission hat nur einen Sinn, wenn sie an Fakten orientiert ist und ergebnisoffen.“

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) lehnt derzeit eine Diskussion über konkrete Daten für den Kohleausstieg strikt ab. „Wir sind überhaupt nicht bereit, über Ausstiegsdaten zu reden, solange nicht klar ist, wie das Gesamtkonzept aussieht“, sagte Haseloff der dpa.

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