Goldsucher finden sehr gut erhaltenen Wolfswelpen


Paläontologie: Welpenfell, 50.000 Jahre alt
Bild: Government of Yukon

In Kanada haben Arbeiter in einer Goldmine einen Wolf aus der Eiszeit entdeckt. Das Tier ist etwa 50.000 Jahre alt und außergewöhnlich gut konserviert – sogar das Welpenfell ist noch erhalten.

SPIEGEL ONLINE

Es kommt immer mal wieder vor, dass Menschen im Eis auf Tausende Jahre alte Tiere stoßen, die hervorragend erhalten sind. Zu den nennenswerten Funden gehören etwa heute ausgestorbene Tiere wie Wollnashörner oder Mammuts. Es wurden schon Exemplare mit Muskelgewebe und Blut gefunden. Sie ermöglichen Paläontologen genaueste Einblicke in die Physiognomie und den Organismus der Tiere. Erst kürzlich wurde ein Fohlen in Sibirien entdeckt, es ist möglicherweise 40.000 Jahre alt.

Einen ähnlich spektakulären Fund haben nun Arbeiter einer Goldmine im Nordwesten von Kanada gemacht. Sie entdeckten in der Yukon-Region nahe der Stadt Dawson einen Wolfswelpen. Das Tier war im Permafrost konserviert, es ist etwa 50.000 Jahre alt, ergaben Radiokarbondatierungen.

Bemerkenswert ist: Das Jungtier verfügt noch über das flauschige Welpenfell, es war zum Zeitpunkt seines Todes etwa acht Wochen alt. Auch Details am Kopf wie Lefzen und Nase sind noch gut erkennbar. Zudem sind Schwanz und Pfoten hervorragend erhalten.