Dänische Regierung will mehr Christliches in den Medien


Das dänische und das christliche Erbe soll der Dänische Rundfunk in Zukunft stärker im Programm berücksichtigenBild: Wikipedia, Hans Andersen

 

Die Dänen müssen in Zukunft nicht mehr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen. Stattdessen wird der Sender über den Staatshaushalt finanziert. Die Regierung will auch das Programm verändern.

pro – Christliches Medienmagazin

Bereits im Frühjahr hatte die dänische Regierung bekanntgegeben, dass sie die Rundfunkgebühren abschaffen wolle. „Danmarks Radio“, das dänische öffentlich-rechtliche Radio und Fernsehen, solle in Zukunft aus dem Staatshaushalt bezahlt werden. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel im März meldete, sollen dafür Steuerfreibeträge gesenkt werden.

Nun gab „Danmarks Radio“ bekannt, wie der damit zusammenhängende Sparplan umgesetzt werden soll. Das Budget des Senders wird in den nächsten fünf Jahren um 20 Prozent gekürzt. Die Tageszeitung taz meldete, dass jährlich umgerechnet 56 Millionen Euro eingespart werden sollen. Dafür werden 400 Stellen, sowie jeweils drei Fernseh- und Radiokanäle wegfallen.

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