Die Welt erklären, auch wenn es sie gar nicht gibt


Auf einem Kongress in Köln geht es um die Frage, wie viel Philosophie die Öffentlichkeit braucht und verträgt.

Von Michael Hesse | Frankfurter Rundschau

Wie viel Philosophie braucht die Öffentlichkeit? Oder anders gefragt: Wie viel verträgt sie? Über die Frage der Wirksamkeit der akademischen Philosophie für ein breites Publikum diskutierten Philosophen und Vertreter von TV- und Printmedien im Rahmen der Konferenz der Gesellschaft für analytische Philosophie (GAP) an der Universität zu Köln. Deren Präsident, der Kölner Philosophie-Professor Thomas Grundmann, erkennt ein großes Interesse der Bürger am Fach der Denker – „und das nicht nur am Schöngeistigen, sondern auch in Bezug auf Fake News, Klimawandel oder Flüchtlinge“. Zeugnis hierfür seien philosophische TV-Sendungen, das Philosophie-Festival Phil.Cologne, vielfach verkaufte Bücher oder das populäre „Philosophie Magazin“.

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