Wegen Nähe zum Erdogan-Regime hält NRW Distanz zum Islamverband


NRW-Ministerpräsident Laschet hat dem türkischen Präsidenten einen Korb gegeben und eröffnet nicht die Kölner Moschee mit ihm. Offenbar entschied sich Laschet auf Basis eines Dossiers des Verfassungsschutzes.

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Armin Laschet hat die Reißleine gezogen und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Absage erteilt. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident werde an der Eröffnung der Ditib-Zentralmoschee in Köln Ende September nicht teilnehmen, ließ dessen Regierungssprecher Anfang dieser Woche verlauten.

Zuvor hatte sich Erdogan in Istanbul damit gebrüstet, die neue Großmoschee des deutsch-türkischen Moscheeverbandes Ditib am 29. September gemeinsam mit dem NRW-Regierungschef zu eröffnen. Der CDU-Politiker dementierte prompt und gab dem türkischen Staatschef einen Korb: „Dafür steht der Ministerpräsident nicht zur Verfügung.“ Eine Ditib-Moschee sei „nicht der geeignete Ort“ für einen von ihm angestrebten „offenen Austausch und kritischen Dialog“.

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