EGMR: Abtreibungen sind kein Mord


Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg.© pixabay.com / CC0 Public Domain
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Urteile des Bundesverfassungsgerichts bestätigt: Man darf Schwangerschaftsabbrüche nicht mit dem Holocaust vergleichen und die ausführenden Ärzte nicht als „Mörder“ diffamieren.

Von Gisa Bodenstein | hpd.de

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Klaus Günter Annen, radikaler Abtreibungsgegner, Vorsitzender der „Initiative nie wieder!“ und Betreiber der Internetseite „Babykaust.de“, in die Schranken gewiesen. Wiederholt hatte der berüchtigte „Lebensschützer“ aus Weinheim Ärzte, die Abtreibungen durchführen, als Mörder bezeichnet und Schwangerschaftsabbrüche als „Steigerung des Holocaust“ bezeichnet. Namen und Anschriften betreffender Mediziner macht(e) er auf der Website „Abtreiber.com“ öffentlich zugänglich. Außerdem demonstrierte er vor Praxen und Kliniken, sprach Passantinnen an und verteilte diffamierende Flugblätter.

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